Während der Osterferien hat unser Projekt „Extra-Zeit zum Lernen mit SalzZ“ wachsende Bekanntheit in Grevenbroich erlangtDabei geht es um Fachförderungen und Potenzialentwicklungsaktivitäten, um die pandemiebedingten Lerndefizite der Kinder auszugleichenEs ist ein zusätzliches außerschulisches Angebotdas über ein Förderprogramm des Ministeriums für Schule und Bildung finanziert wird. In der Wilhelm-von-Humboldt-Gesamtschule, in der wir Träger des offenen Ganztags sind, profitieren Schülerinnen und Schüler bereits seit dem Sommer letzten Jahres von den Vorteilen des Förderprogramms.  

 

Der Erfolg des Projekts hat sich rumgesprochen und unsere Freude war groß, als weitere Schulen in Grevenbroich das Programm bei uns anfragten. So haben wir die Ärmel hochgekrempelt und uns sofort an die Arbeit gemacht. Besonders knifflig war dabei die Umstellung des Konzeptes auf die Bedürfnisse der Grundschulkinder. Aber dank unserer Erfahrungen in der Durchführung von Nachmittags- und Ferienaktivitäten an Grundschulen, konnten wird ein lehrreiches und nicht überforderndes Programm für die jüngeren Jahrgänge auf die Beine stellen. 

 

Über die zwei Wochen hinweg haben 93 Grundschulkinder und 28 Schülerinnen und Schüler der Wilhelm-von-Humboldt-Gesamtschule an dem Ferienprogramm teilgenommen. In Rahmen der Förderfächer Deutsch und Mathematik haben die jüngeren Jahrgänge fleißig Lesen, Hören, Schreiben, Rechtschreibung, Grammatik, Rechnen und Geometrie geübt. In der Gesamtschule haben wir Fachförderungen in Mathematik, Deutsch, Englisch, Spanisch und Latein durchgeführt. Außerdem wurden allen Kindern zusätzlich Lernmethodentraining und selbstgesteuertes Lernen im Distanzunterricht nähergebracht. Die Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule konnten auch einen Microsoft Office-Kurs besuchen.  

 

An allen Schulen haben wir die komplette Organisation, Durchführung und Evaluierung der Förderangeboten während der Osterferien übernommen. Um möglichst reibungslose Abläufe der Kurse zu gewährleisten, hat an jeder Schule eine SalzZ-Fachkraft die Aufgaben der Leitung übernommen und stand als Ansprechperson für alle Fragen und Wünsche der Schulkräfte sowie Eltern und Kinder zur Verfügung. Außerdem war Angelika, die Projektleitung, beim Anlauf der Programme an jedem Standort dabei, um sicherzugehen, dass alles nach Plan läuft 

 

Die größte Schwierigkeit in der Organisation der Fachförderungen war die Kurzfristigkeit des Ganzen. Wir wussten bis zum letzten Moment nicht, ob die Anträge auf die zusätzlichen Finanzierungen überhaupt genehmigt werden, wie viele Schülerinnen und Schüler an den Kursen teilnehmen und welche Fächer sie auswählen. Dank des großen Netzes an verantwortungsvollen und fachlich überzeugenden Honorarkräften konnten wir alle Kurse schnell besetzten. Die Durchführung der Programme kam natürlich nicht ohne Stolpersteine aus, wie zum Beispiel von heute auf morgen gewünschte Veränderungen gebuchter Förderfächern, die wir glücklicherweise schnell auffangen konnten, bevor sie zu Problemen wurden.  

 

Nach den Osterferien haben wir uns extra Zeit genommen und auf das Feedback der Schulen gewartet, bevor wir uns an die Analyse und Bewertung der Programme gemacht haben. Wir haben alle Anmerkungen und Wünsche der Schulen und unserer Kursleitungen sehr ernst genommen und daraus Verbesserungen für das Konzept abgeleitet. Das Feedback der Schulen zeigt, dass sie von dem «Extra-Zeit fürs Lernen mit SalzZ  überzeugt sind und bereits in der nahen Zukunft weitere Fachförderungen im Rahmen des Projektes planen. Auch die meisten Schülerinnen und Schüler waren wirklich froh, an den Ferienprogrammen teilgenommen zu habenobwohl sie während ihrer Freizeit lernen mussten.  Und was uns angeht: Wir waren begeistert, wieder vor Ort arbeiten zu können und das zu tun, was wir am besten können: Wissen streuen und für glückliche Kinder sorgen! 

 

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